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Interdisziplinäres Projekt zum Angewandten Programmieren

Interdisziplinäres Projekt zum Angewandten Programmieren

Fellows am Centre starten neues Projekt für Angewandtes Programmieren für Ingenieur*innen und Lehramtsstudierende

Im Programm „Innovative Lehr- und Lernkonzepte. Innovation Plus“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) wurde das Projekt „Angewandtes Programmieren“ des Instituts für Erziehungswissenschaften und des Instituts für Risiko und Zuverlässigkeit als eines von 9 Projekten an der LUH für förderungswürdig befunden. Insgesamt werden in Niedersachsen 62 Projekte gefördert. 

Projektbeschreibung:

Das Ziel des Projektes ist, basierend auf aktuellsten Kenntnissen der Lehr-Lernforschung und mit innovativen Lehrmethoden, Studierende zum Erwerb solider Grundkompetenzen im Programmieren in interdisziplinären Lerntandems zu motivieren. Dabei sollen den Studierenden niedrigschwellig und motivierend Techniken vermittelt werden, grundlegende Programmierfähigkeiten effektiv, anwendungsbezogen und kooperativ einzusetzen. Studierende erarbeiten sich Programmierkenntnisse themenbezogen mithilfe entwickelter Online-Tutorials zunächst selbständig, entwickeln dann in Tandemgruppen anwendungsbezogen Programmier-Lösungen zu aktuellen Fragen der Forschung und des Ingenieurwesens und erstellen anschließend eigene Lehrformate für Studierende und Schüler*innen der Sekundarstufe. Die Tandems bestehen jeweils aus Studierenden im Bau- und Umweltingenieurwesen und Studierenden naturwissenschaftlicher Lehramtsstudiengänge. Indem die zukünftigen Lehrkräfte die erstellten Lehrformate in ihren eigenen naturwissenschaftlichen Unterricht einbringen, können sie den Erwerb von Programmierkompetenzen bereits in der Schule für potenzielle Studierende fördern. Das fakultätsübergreifende Vorhaben greift wesentliche Elemente der LUH-Gesamtstrategie 2031 auf. Es fördert nicht nur die Entstehung fachübergreifender kooperativer Netzwerke zwischen Studierenden, sondern gewährleistet durch die intensive Kooperation zweier Lehrender aus dem Bauingenieurwesen (Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie) und der empirischen Bildungsforschung (Philosophische Fakultät) die Entwicklung innovativer Lehre auf Basis aktueller empirischer Befunde der Lehr- und Lernforschung.

 

Weitere Informationen und AnsprechpartnerInnen: hier